Wie bereits in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr wieder Lehrgänge zur Ausbildung von Schülermentoren angeboten, um Schülerinnen und Schüler in sportlicher Hinsicht aktiv in das sportliche Angebot unserer Schule einzubinden. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch die gesamte Schulgemeinschaft: Die Schülermentorinnen und -mentoren dürfen je nach Sportart beispielsweise die Schneesportwoche oder den Schwimmunterricht begleiten, können aber auch im regulären Unterricht in der jeweiligen Sportart assistierend tätig werden.
In diesem Schuljahr wird dieses Angebot von vier Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schönau wahrgenommen: Maria Asal und Theo Beck besuchten im vergangenen Winter den Lehrgang zur Sportart Ski am Feldberg, der bei guten Schnee- und Wetterbedingungen rund um das Leistungszentrum Herzogenhorn stattfand. Während der Woche arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an verschiedenen Themen und stellten diese anschließend im Plenum vor. Außerdem bereitete jede Person eine Lehrprobe vor, um gezielt auf die Tätigkeit als Schülermentor*in vorbereitet zu sein und sich intensiver mit der jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen. Aaron Hailperin und Bastian Hillger werden in den kommenden Wochen einen ähnlich aufgebauten Lehrgang in der Sportart Handball besuchen und dabei ebenfalls wertvolle Einblicke in die Arbeit als Schülermentor gewinnen.
Vom 13. bis 17. April 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasium Schönau für eine Woche die Schulbank gegen die Praxis ein: Im Rahmen des Sozialpraktikums sammelten sie wertvolle Erfahrungen in verschiedenen sozialen Einrichtungen – von der Kinderbetreuung über Altenheime bis hin zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.
Die Jugendlichen unterstützten Betreuerinnen und Betreuer im Alltag, halfen beim Essen, spielten mit Kindern oder begleiteten ältere Menschen durch den Tag. Dabei lernten sie nicht nur den Arbeitsalltag sozialer Berufe kennen, sondern wuchsen auch persönlich an ihren Aufgaben. Besonders der Umgang mit Menschen, die besondere Unterstützung benötigen, forderte Geduld und Einfühlungsvermögen – und hinterließ bleibende Eindrücke. Die Rückmeldungen der Einrichtungen waren durchweg positiv. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst zogen ein überwiegend positives Fazit: Viele nehmen aus dieser Woche eine neue Wertschätzung für soziale Arbeit mit – und manche sogar den Wunsch, diesen Weg beruflich einzuschlagen.
Wir danken allen beteiligten Einrichtungen herzlich für die freundliche Aufnahme unserer Schülerinnen und Schüler!
Am Gymnasium Schönau fand eine besondere Veranstaltung statt: Der Krimiautor und Träger des Deutschen Krimipreises Wolfgang Schorlau las vor rund 110 Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen aus seinem Roman „Black Forest“. Das zentrale Thema des Krimis, die Windkraft, sorgte gepaart mit den lokal bekannten Handlungsorten für großes Interesse seitens der Schülerinnen und Schüler, was sich zudem in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde zeigte.
Im Zentrum des Romans steht Kommissar Dengler, dessen Familie sehr unterschiedliche Haltungen zum Thema Windenergie vertritt. Besonders die Figuren seines Sohnes Jakob und der Großmutter stehen sich dabei konträr gegenüber. Der Roman verbindet kriminalistische Elemente mit einem klaren Sachthema und greift die Frage auf, ob auf dem Feldberg ein Windrad entstehen soll. Schauplatz ist unter anderem ein Bauernhof in Hinterzarten, wodurch die Handlung einen direkten Bezug zur Region erhält.
„Ich will einfach nur zocken.“- Mit dieser Aussage startete die Jugendkonferenz am Gymnasium Schönau, die am Donnerstag, den 26.03 stattfand. Zum Kennenlernen und als „Warm-up“ wurden den Schüler*innen Fragen gestellt, zu denen sie sich im Raum positionieren sollten. Eine Frage lautet: „Sollte E-Sport als Schulsport eingeführt werden?“ Die Meinungen gingen hier auseinander.
Nach dem Warm-up hatten die Jugendlichen Zeit, sich mit den 10 Thementischen zu beschäftigen. Neben den großen politischen Themen wurde auch konkret daran gearbeitet, wie die beispielsweise Schule der Zukunft aussehen soll. Neben Klassikerfragen, wie der Wunsch nach mehr Digitalität oder größerer Wahlfreiheit, wurde auch diskutiert, ob man beispielsweise Gebärdensprache an Schulen lernen sollte. Die Teilnehmenden hatten dabei die Wahl zwischen 7 Thementischen: Jugendbeteiligung, Demokratie und Staat, Politik, Wirtschaft, Arbeit und Beruf, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Schule und Bildung, Sicherheit und Frieden. Diese großen Themen konnten sie dann individuell ausgestalten, sodass wirklich ihre eigenen Probleme und deren Lösung im Vordergrund standen.
Doch sie konnten nicht nur ihre eigenen Meinungen zu den verschiedenen Themen darlegen, sondern auch mit verschiedenen Mitschüler*innen der eigenen Schule sowie der Nachbarschule diskutieren. Jede Stimme war dabei gleichermaßen wichtig und auch wilde Ideen absolut erlaubt – gar gewünscht.
Tempus fugit mit „Aufbruch“ am Gymnasium SchönauAm Donnerstag, den 19.03.2026 fand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 eine weitere Veranstaltung zur Berufsorientierung statt. Hier lag der Fokus jedoch nicht auf Informationen durch Vorträge, sondern auf dem realen Erleben der Berufsorientierung im „echten Leben“.
Im Verlauf der Veranstaltung durften die Schülerinnen und Schüler in kleineren Gruppen zusammen die Zukunft eines Avatars gestalten. Dazu verkörperte eine Schauspielerin oder ein Schauspieler von „tempus fugit“ eine Person, die über Themen wie ihre Berufswahl, ihre Zukunft, aber auch partiell Geldsorgen oder familiäre Schwierigkeiten nachdachte. Immer wieder war im Gestalten der näheren Zukunft des Avatars die Gruppe wichtig, um die anstehenden Lebensentscheidungen zu diskutieren und zu reflektieren. Dabei konnten sich die Gruppen kreativ und direkt mit den anstehenden Fragen der Zukunftsplanung auseinandersetzen und mitnehmen, dass es nicht „den einen richtigen Weg“ gibt, um seine Zukunft zu gestalten. Das Projekt wurde von der Schülerschaft besonders aufgrund der partizipativen Elemente positiv aufgenommen.
Im Februar und März beschäftigte sich die 7b im Musikunterricht mit dem Thema Soundscapes. Soundscapes sind Klanglandschaften, die uns umgeben.
Unsere Leitfrage war: Wie und warum verändern sich Soundscapes? Lesen Sie den kompletten Bericht unter folgendem Link.