Das Gymnasium Schönau als Unterstützung bei den „Carmina Burana“ in Todtnau

Am 10. Mai 2026 wurden unter der Leitung von Herbert Kaiser die „Carmina Burana“ des Komponisten Carl Orff in der Silberberghalle in Todtnau aufgeführt. Das große musikalische Projekt begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Auch das Gymnasium Schönau war an der Aufführung beteiligt und unterstützte das Konzert mit großem Engagement. Die Tanz-AG des Gymnasiums unter der Leitung von Thabea Herzog wirkte mit einer Choreografie bei einem der Stücke mit und trug damit zur besonders eindrucksvollen Atmosphäre des Abends bei.

Darüber hinaus überzeugten die „5er-Singers des Gymnasiums Schönau“ unter der Leitung von Andreas Veit und Thorsten Thiel mit ihren sicher und klar vorgetragenen Gesangspassagen. Besonders bemerkenswert war, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Teile auswendig sangen und sich dadurch harmonisch in das Gesamtbild der Aufführung einfügten.

Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war die Mitwirkung an einem solch großen Konzert eine besondere Erfahrung. Gleichzeitig bot sich ihnen die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Unterrichts musikalisch und kreativ einzubringen und Teil eines beeindruckenden Konzertabends zu sein.

Verfasst von: Julika Schröder






Menschenkette für den Frieden

Gerade in der heutigen Zeit, die immer wieder von Konflikten und Spannungen geprägt ist, erscheint es wichtiger denn je, Zeichen für Frieden und Demokratie zu setzen. Aus diesem Anlass gedachten die Schülerinnen und Schüler der GMS, der Grundschule und des Gymnasiums Schönau des Endes des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus am 08.05.1945 mit einer Menschenkette rund um die Mühlmatt. Unterstützt wurde die Aktion vom Helferkreis Oberes Wiesental für Toleranz und Vielfalt.

Zuvor versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft des Gymnasiums auf dem Pausenhof. Dort erinnerten zwei Schüler zunächst an die historische Bedeutung des 8. Mai 1945. Anschließend bezog sich Herr Widmann in seiner Ansprache auf die bekannte Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. In dieser bezeichnete von Weizsäcker den 8. Mai als „Tag der Befreiung“ und betonte die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung sowie eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens. Besonders seine Aufforderung an junge Menschen, miteinander statt gegeneinander zu leben, stand dabei im Mittelpunkt der Ansprache. Zudem wurde die Erinnerung als moralische Pflicht angesprochen, wodurch der Schulgemeinschaft verdeutlicht wurde, dass Verantwortung für die Erinnerungen übernommen werden muss, um präventiv gegen Wiederholungen zu wirken.






Schülermentoren (SML) 2026 am Gymnasium Schönau – Verantwortung übernehmen

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr wieder Lehrgänge zur Ausbildung von Schülermentoren angeboten, um Schülerinnen und Schüler in sportlicher Hinsicht aktiv in das sportliche Angebot unserer Schule einzubinden. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch die gesamte Schulgemeinschaft: Die Schülermentorinnen und -mentoren dürfen je nach Sportart beispielsweise die Schneesportwoche oder den Schwimmunterricht begleiten, können aber auch im regulären Unterricht in der jeweiligen Sportart assistierend tätig werden.

In diesem Schuljahr wird dieses Angebot von vier Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Schönau wahrgenommen: Maria Asal und Theo Beck besuchten im vergangenen Winter den Lehrgang zur Sportart Ski am Feldberg, der bei guten Schnee- und Wetterbedingungen rund um das Leistungszentrum Herzogenhorn stattfand. Während der Woche arbeiteten die Teilnehmenden intensiv an verschiedenen Themen und stellten diese anschließend im Plenum vor. Außerdem bereitete jede Person eine Lehrprobe vor, um gezielt auf die Tätigkeit als Schülermentor*in vorbereitet zu sein und sich intensiver mit der jeweiligen Thematik auseinanderzusetzen. Aaron Hailperin und Bastian Hillger werden in den kommenden Wochen einen ähnlich aufgebauten Lehrgang in der Sportart Handball besuchen und dabei ebenfalls wertvolle Einblicke in die Arbeit als Schülermentor gewinnen.






Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 9 – Ein Blick über den Tellerrand

Vom 13. bis 17. April 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Gymnasium Schönau für eine Woche die Schulbank gegen die Praxis ein: Im Rahmen des Sozialpraktikums sammelten sie wertvolle Erfahrungen in verschiedenen sozialen Einrichtungen – von der Kinderbetreuung über Altenheime bis hin zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Die Jugendlichen unterstützten Betreuerinnen und Betreuer im Alltag, halfen beim Essen, spielten mit Kindern oder begleiteten ältere Menschen durch den Tag. Dabei lernten sie nicht nur den Arbeitsalltag sozialer Berufe kennen, sondern wuchsen auch persönlich an ihren Aufgaben. Besonders der Umgang mit Menschen, die besondere Unterstützung benötigen, forderte Geduld und Einfühlungsvermögen – und hinterließ bleibende Eindrücke. Die Rückmeldungen der Einrichtungen waren durchweg positiv. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst zogen ein überwiegend positives Fazit: Viele nehmen aus dieser Woche eine neue Wertschätzung für soziale Arbeit mit – und manche sogar den Wunsch, diesen Weg beruflich einzuschlagen.

Wir danken allen beteiligten Einrichtungen herzlich für die freundliche Aufnahme unserer Schülerinnen und Schüler!






Lesung mit Wolfgang Schorlau am Gymnasium Schönau

Am Gymnasium Schönau fand eine besondere Veranstaltung statt: Der Krimiautor und Träger des Deutschen Krimipreises Wolfgang Schorlau las vor rund 110 Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen aus seinem Roman „Black Forest“. Das zentrale Thema des Krimis, die Windkraft, sorgte gepaart mit den lokal bekannten Handlungsorten für großes Interesse seitens der Schülerinnen und Schüler, was sich zudem in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde zeigte.
Im Zentrum des Romans steht Kommissar Dengler, dessen Familie sehr unterschiedliche Haltungen zum Thema Windenergie vertritt. Besonders die Figuren seines Sohnes Jakob und der Großmutter stehen sich dabei konträr gegenüber. Der Roman verbindet kriminalistische Elemente mit einem klaren Sachthema und greift die Frage auf, ob auf dem Feldberg ein Windrad entstehen soll. Schauplatz ist unter anderem ein Bauernhof in Hinterzarten, wodurch die Handlung einen direkten Bezug zur Region erhält.






„Deine Stimme zählt“ – Die Jugendkonferenz

„Ich will einfach nur zocken.“- Mit dieser Aussage startete die Jugendkonferenz am Gymnasium Schönau, die am Donnerstag, den 26.03 stattfand. Zum Kennenlernen und als „Warm-up“ wurden den Schüler*innen Fragen gestellt, zu denen sie sich im Raum positionieren sollten. Eine Frage lautet: „Sollte E-Sport als Schulsport eingeführt werden?“ Die Meinungen gingen hier auseinander.

Nach dem Warm-up hatten die Jugendlichen Zeit, sich mit den 10 Thementischen zu beschäftigen. Neben den großen politischen Themen wurde auch konkret daran gearbeitet, wie die beispielsweise Schule der Zukunft aussehen soll. Neben Klassikerfragen, wie der Wunsch nach mehr Digitalität oder größerer Wahlfreiheit, wurde auch diskutiert, ob man beispielsweise Gebärdensprache an Schulen lernen sollte. Die Teilnehmenden hatten dabei die Wahl zwischen 7 Thementischen: Jugendbeteiligung, Demokratie und Staat, Politik, Wirtschaft, Arbeit und Beruf, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Schule und Bildung, Sicherheit und Frieden. Diese großen Themen konnten sie dann individuell ausgestalten, sodass wirklich ihre eigenen Probleme und deren Lösung im Vordergrund standen.

Doch sie konnten nicht nur ihre eigenen Meinungen zu den verschiedenen Themen darlegen, sondern auch mit verschiedenen Mitschüler*innen der eigenen Schule sowie der Nachbarschule diskutieren. Jede Stimme war dabei gleichermaßen wichtig und auch wilde Ideen absolut erlaubt – gar gewünscht.