Hanna Kiefer bei der Mathematik-Olympiade ausgezeichnet

Mit einem hervorragenden zweiten Preis hat Hanna Kiefer aus der Klasse 6 das Gymnasium Schönau bei der Mathematik-Olympiade erfolgreich vertreten.

Die Mathematik-Olympiade zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Schülerwettbewerben Deutschlands. Seit mehr als 65 Jahren bietet sie mathematisch interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Gefragt sind dabei nicht nur fundierte Fachkenntnisse, sondern vor allem logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreative Lösungsstrategien. Die anspruchsvollen Aufgaben regen häufig dazu an, sich weit über den regulären Unterricht hinaus mit Mathematik zu beschäftigen.

Nachdem Hanna die Schulrunde souverän gemeistert hatte, qualifizierte sie sich für die Regionalrunde. Dort stellte sie sich einer zweistündigen Klausur, in der drei besonders anspruchsvolle Aufgaben zu bearbeiten waren. Die Wettbewerbsrunde wurde zeitgleich an ausgewählten Schulen und Universitäten in ganz Baden-Württemberg durchgeführt. Dabei trat Hanna gegen zahlreiche talentierte Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesland an.

Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades und obwohl die Zeit bei der letzten Aufgabe knapp wurde, erzielte Hanna ein ausgezeichnetes Ergebnis und wurde mit einem zweiten Preis belohnt. Mit dieser Leistung bewies sie eindrucksvoll ihr mathematisches Talent und ihr großes Engagement.






Kunst trifft Prävention: Schülerprojekt setzt wichtige Impulse

In den vergangenen Wochen sind im Rahmen eines Präventionsprojekts unter der Leitung von Frau Keller und Frau Berkulin Präventionsplakate für unsere Schule entstanden. Die Initiative verbindet wichtige Inhalte der Suchtprävention mit einer kreativen Gestaltung von Schüler*innen für Schüler*innen.

Frau Keller, Ansprechpartnerin für Drogenprävention an unserer Schule, hat gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bereits intensiv zu den Themen Konsumverhalten und  (Drogen-)sucht gearbeitet. Aufbauend auf dieser inhaltlichen Auseinandersetzung entstand die Idee, eigene Präventionsplakate zu gestalten, die die Lebenswelt der Jugendlichen aufgreifen und die Botschaften auf eine besonders anschauliche Weise vermitteln.

Die fertigen Bilder sind nun gut sichtbar in der Aula ausgestellt und stehen damit der gesamten Schulgemeinschaft zur Verfügung. Neben eindrucksvollen Motiven enthalten sie auch wichtige Hilfs- und Beratungsangebote sowie entsprechende Telefonnummern für Menschen, die Unterstützung suchen oder Fragen rund um das Thema Sucht haben.

Mit diesem Projekt leisten die beteiligten Schülerinnen und Schüler einen wertvollen Beitrag zu einer offenen und informierten Schulkultur. Die Plakate machen deutlich, dass Prävention nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch von gegenseitiger Verantwortung, Aufmerksamkeit und Unterstützung lebt.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Keller, Frau Berkulin sowie allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und die kreative Umsetzung dieses wichtigen Projekts.






Workshop für die ImproTheater-AG: Fehler passieren - und das ist OK so

„Freeze“ – eines der wichtigsten Wörter während der beiden Nachmittage des Improtheater-Workshops mit Guido Chudoba. Die ImproTheater-AG bekam sowohl am 29.04. als auch am 13.05. die Möglichkeit, ihren Horizont im improvisierten Theater zu erweitern, Neues zu lernen und bereits eingespielte Muster zu lockern und zu verbessern. Genau dafür wurde das Wort „Freeze“ genutzt: Mit ihm konnte eine laufende Szene jederzeit „eingefroren“ werden, um direkt Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu geben. Dadurch wurde nicht nur das Spiel selbst verbessert, sondern auch der Spielfluss und das Zusammenspiel innerhalb der Szenen. Gleichzeitig dienten die beiden Nachmittage auch als Vorbereitung auf den „Impro-Abend“ am 07.07.2026, zu dem herzlich eingeladen wird.






Erfolgreiche Teilnahme am Mathematik-Wettbewerb

Einmal im Jahr lädt der Känguru-Wettbewerb Schülerinnen und Schüler zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Mit fast einer Million Teilnehmenden zählt der Multiple-Choice-Wettbewerb zu den größten Mathematikwettbewerben Deutschlands.

Die Aufgaben sind so konzipiert, dass ein Teil bereits mit den im Unterricht erworbenen Grundkenntnissen gelöst werden kann. Andere erfordern ein tieferes Verständnis mathematischer Zusammenhänge sowie einen kreativen Umgang mit dem Gelernten. Hinzu kommen zahlreiche Knobelaufgaben, die mit Pfiffigkeit und gesundem Menschenverstand zu bewältigen sind und auf unterhaltsame Weise mathematische Denk- und Arbeitsweisen fördern.

Am Gymnasium Schönau stellten sich in diesem Jahr 65 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 der Herausforderung. Alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde sowie einen kleinen Preis. Die jeweils fünf Bestplatzierten jeder Klassenstufe wurden zusätzlich mit Sonderpreisen ausgezeichnet.






von links nach rechts:
Lea Engler, Joan Buck, Timo Schwan, Davina Stöckl, Lana Faller, Amelie Dietsche, Lea Minas, Ivan Piliuganov, Hanna Kiefer, Jonas Philipp, Elias Ernst

Das Gymnasium Schönau als Unterstützung bei den „Carmina Burana“ in Todtnau

Am 10. Mai 2026 wurden unter der Leitung von Herbert Kaiser die „Carmina Burana“ des Komponisten Carl Orff in der Silberberghalle in Todtnau aufgeführt. Das große musikalische Projekt begeisterte zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Auch das Gymnasium Schönau war an der Aufführung beteiligt und unterstützte das Konzert mit großem Engagement. Die Tanz-AG des Gymnasiums unter der Leitung von Thabea Herzog wirkte mit einer Choreografie bei einem der Stücke mit und trug damit zur besonders eindrucksvollen Atmosphäre des Abends bei.

Darüber hinaus überzeugten die „5er-Singers des Gymnasiums Schönau“ unter der Leitung von Andreas Veit und Thorsten Thiel mit ihren sicher und klar vorgetragenen Gesangspassagen. Besonders bemerkenswert war, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Teile auswendig sangen und sich dadurch harmonisch in das Gesamtbild der Aufführung einfügten.

Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war die Mitwirkung an einem solch großen Konzert eine besondere Erfahrung. Gleichzeitig bot sich ihnen die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Unterrichts musikalisch und kreativ einzubringen und Teil eines beeindruckenden Konzertabends zu sein.

Verfasst von: Julika Schröder






Menschenkette für den Frieden

Gerade in der heutigen Zeit, die immer wieder von Konflikten und Spannungen geprägt ist, erscheint es wichtiger denn je, Zeichen für Frieden und Demokratie zu setzen. Aus diesem Anlass gedachten die Schülerinnen und Schüler der GMS, der Grundschule und des Gymnasiums Schönau des Endes des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus am 08.05.1945 mit einer Menschenkette rund um die Mühlmatt. Unterstützt wurde die Aktion vom Helferkreis Oberes Wiesental für Toleranz und Vielfalt.

Zuvor versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft des Gymnasiums auf dem Pausenhof. Dort erinnerten zwei Schüler zunächst an die historische Bedeutung des 8. Mai 1945. Anschließend bezog sich Herr Widmann in seiner Ansprache auf die bekannte Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. In dieser bezeichnete von Weizsäcker den 8. Mai als „Tag der Befreiung“ und betonte die Bedeutung von Erinnerung, Verantwortung sowie eines friedlichen und demokratischen Zusammenlebens. Besonders seine Aufforderung an junge Menschen, miteinander statt gegeneinander zu leben, stand dabei im Mittelpunkt der Ansprache. Zudem wurde die Erinnerung als moralische Pflicht angesprochen, wodurch der Schulgemeinschaft verdeutlicht wurde, dass Verantwortung für die Erinnerungen übernommen werden muss, um präventiv gegen Wiederholungen zu wirken.