„Ich will einfach nur zocken.“- Mit dieser Aussage startete die Jugendkonferenz am Gymnasium Schönau, die am Donnerstag, den 26.03 stattfand. Zum Kennenlernen und als „Warm-up“ wurden den Schüler*innen Fragen gestellt, zu denen sie sich im Raum positionieren sollten. Eine Frage lautet: „Sollte E-Sport als Schulsport eingeführt werden?“ Die Meinungen gingen hier auseinander.
Nach dem Warm-up hatten die Jugendlichen Zeit, sich mit den 10 Thementischen zu beschäftigen. Neben den großen politischen Themen wurde auch konkret daran gearbeitet, wie die beispielsweise Schule der Zukunft aussehen soll. Neben Klassikerfragen, wie der Wunsch nach mehr Digitalität oder größerer Wahlfreiheit, wurde auch diskutiert, ob man beispielsweise Gebärdensprache an Schulen lernen sollte. Die Teilnehmenden hatten dabei die Wahl zwischen 7 Thementischen: Jugendbeteiligung, Demokratie und Staat, Politik, Wirtschaft, Arbeit und Beruf, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Schule und Bildung, Sicherheit und Frieden. Diese großen Themen konnten sie dann individuell ausgestalten, sodass wirklich ihre eigenen Probleme und deren Lösung im Vordergrund standen.
Doch sie konnten nicht nur ihre eigenen Meinungen zu den verschiedenen Themen darlegen, sondern auch mit verschiedenen Mitschüler*innen der eigenen Schule sowie der Nachbarschule diskutieren. Jede Stimme war dabei gleichermaßen wichtig und auch wilde Ideen absolut erlaubt – gar gewünscht.
Allgemeine Info: Jugendkonferenzen sind vom Land Baden-Württemberg eingeführte und geförderte Medien, die die Demokratiebildung an Schulen fördern sollen. Sie stellen ein Bindeglied zwischen Land und den Jugendlichen dar. An insgesamt 10 Thementischen sollen Jugendliche in den Austausch kommen und am Ende konkrete Forderungen an Schule, Kommune und Land stellen.