„Freeze“ – eines der wichtigsten Wörter während der beiden Nachmittage des Improtheater-Workshops mit Guido Chudoba. Die ImproTheater-AG bekam sowohl am 29.04. als auch am 13.05. die Möglichkeit, ihren Horizont im improvisierten Theater zu erweitern, Neues zu lernen und bereits eingespielte Muster zu lockern und zu verbessern. Genau dafür wurde das Wort „Freeze“ genutzt: Mit ihm konnte eine laufende Szene jederzeit „eingefroren“ werden, um direkt Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu geben. Dadurch wurde nicht nur das Spiel selbst verbessert, sondern auch der Spielfluss und das Zusammenspiel innerhalb der Szenen. Gleichzeitig dienten die beiden Nachmittage auch als Vorbereitung auf den „Impro-Abend“ am 07.07.2026, zu dem herzlich eingeladen wird.
Zu Beginn des ersten Nachmittags lernte die AG zunächst den Leiter des Workshops kennen, bevor direkt verschiedene Spiele ausprobiert wurden. Eines davon wirkte zunächst einfach: Ein Gegenstand musste zu einer festgelegten Person geworfen werden. Schwieriger wurde es jedoch, als mehrere Gegenstände gleichzeitig verschiedene festgelegte Wege nehmen mussten. Dadurch waren die Teilnehmenden sofort gefordert, aufmerksam zu bleiben und sich die unterschiedlichen Abläufe zu merken. Gerade diese Aufmerksamkeit und das Reagieren auf Mitspielende spielen beim Improvisieren eine wichtige Rolle, besonders in komplexeren Szenen.
Besonders beliebt war außerdem das Spiel „Whiskymixer“. Dabei mussten die Begriffe „Whiskymixer“ und „Wachsmaske“ jeweils an die rechts- beziehungsweise linksstehende Person weitergegeben werden. Durch den Begriff „Messwechsel“ konnte sich die Richtung jedoch jederzeit ändern. Gerade dabei wurde deutlich, dass es auf der Bühne nicht um Perfektion geht. Viel wichtiger ist es, spontan zu reagieren, aufmerksam zu bleiben und gemeinsam Spaß am Spiel zu haben.
Auch die Spielform „Dias“, die an eine klassische Diashow angelehnt ist, forderte viel Kreativität und Spontanität. Während mehrere Personen im Hintergrund Standbilder darstellten, musste eine moderierende Person spontan erklären, was auf den „Bildern“ zu sehen ist und wie diese zum vorgegebenen Thema passen. Dadurch entstanden oft überraschende und kreative Zusammenhänge. Sowohl bei dieser Spielform als auch beim in der AG beliebten Spiel „Vier Hüte“ unterstützte Guido Chudoba die Gruppe mit vielen hilfreichen Tipps und Verbesserungsvorschlägen, die das gemeinsame Spiel weiterentwickelten